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Zürcher Regierungsrat Markus Notter: "Die Reduzierung auf die Muslim-Debatte ist ärgerlich."

Am 30. November entscheidet das Zürcher Stimmvolk über drei Kirchenvorlagen

Pro und kontra Zürcher Kirchenvorlagen

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Eine moderne Partnerschaft zwischen Kirchen und Staat im Kanton Zürich, das haben die Verfassungsänderung, das neue "Kirchengesetz" und das "Anerkennungsgesetz" vor Augen. Die Vorlagen werden unterstützt vom Regierungs- und Kantonsrat sowie von den Landeskirchen und anderen Religionsgemeinschaften. Regierungsrat Markus Notter engagiert sich stark für die Vorlagen. Ein Gegnerkomitee, bestehend aus SVP- und einzelnen FDP-Politikerinnen und Politikern, reduziert mit dem Slogan "Steuergelder für Koranschulen?" die Kirchenvorlagen auf eine emotionale Muslim-Debatte. Im Zentrum steht das Anerkennungsgesetz. "Über die Neuregelung des Verhältnisse Kirchen-Staat wird gar nicht mehr diskutiert, dabei steht diese im Zentrum der Vorlagen", kritisiert Notter das Spiel des Gegnerkomitees mit der Angst in der Bevölkerung. Denn: "Das Anerkennungsgesetz ist eine Vorlage, die den Leuten die Angst nehmen müsste."

Hinweis:
Beachten Sie auch den Prisma-Beitrag "Hitzige Debatte um Zürcher Kirchenvolagen: Argumente pro und kontra": http://www.radio.kath.ch/detail.php?nemeid=17257
In einem Video-Fenster nimmt alt-Kantonsrat Willy Spieler Stellung: http://www.radio.kath.ch/detail.php?nemeid=17463

Die Links zu den Komitees:
3x Ja: http://www.pro-kirchenvorlagen-zh.ch
3x Nein: http://www.kirchenvorlagennein.ch

Redaktion: Matthias Müller

Montag, 3. November 2003

Länge: 8:27

 
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