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Regula Strobel: "Mel Gibson tradiert die problematische Opfertheologie"

Jesus wollte ein Leben in Fülle, nicht im Schuldgefühl

Regula Strobel (Bild: kathbern)

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Mit seinem Film "Die Passion Christi" wolle er die Grösse des Opfers verdeutlichen, das Jesus mit seinem Tod am Kreuz zum Heil der Welt auf sich genommen hat, hat Mel Gibson immer wieder betont. Gibson tradiert damit die fest in der christlichen Tradition verwurzelte "Opfertheologie". Regula Strobel, feministische Theologin aus Freiburg, kritisiert sie scharf: Die Opfertheologie vermittle ein Gottesbild, das der Botschaft von Jesus nicht gerecht werde, und halte den Menschen in seinen Schuldgefühlen gefangen. Ausserdem würden dadurch - auch in der Gesellschaft - weitere Opfer legitimiert. Strobel zeigt Alternativen auf für das Verständnis des Todes Jesu am Kreuz und macht deutlich, warum eine Diskussion über die Opfertheologie innerhalb der katholischen Kirche so schwierig ist.

Weiterer Prisma-Beitrag:
Interview mit Charles Martig, Filmbeauftragter des Katholischen Mediendienstes

Redaktion: Matthias Müller

Freitag, 19. März 2004

Länge: 9:44

 
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