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Wolfgang Müller zur "Opfer"-Diskussion: "Die Heilsbedeutung der Botschaft Jesu im Blick behalten"

Der Luzerner Dogmatik-Professor zeigt Missverständnisse und Orientierungslinien auf.

Prof. Wolfgang Müller OP

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Deutungen des Todes Jesu am Kreuz gibt es mehr als eine. Sie alle versuchen, ein Glaubensgeheimnis in Worte zu fassen. Mit Gibsons Film "Die Passion Christi" ist die Diskussion um den Opfercharakter des Todes Jesu neu aufgebrochen. Wolfgang Müller OP, Dogmatik-Professor an der katholischen theologischen Fakultät der Universität Luzern und Leiter des dortigen Ökumenischen Instituts, macht deutlich, wie vielschichtig der theologische Begriff des Opfers ist und wo seine Grenzen für den heutigen Gebrauch liegen, auch mit Blick auf die Eucharistie. Müller zeigt ausserdem kirchengeschichtliche Stationen auf, die sich verhängnisvoll auf die Entwicklung des Opferbegriffs auswirkten, so die "Satisfaktionstheorie" von Anselm von Canterbury aus dem 11. Jahrhundert oder die Reaktion der katholischen Kirche auf die Anfragen der Reformation.

Link zur Professur für Dogmatik an der theologischen Fakultät der Universität Luzern: http://www.unilu.ch/tf/6757.htm

Redaktion: Matthias Müller

Freitag, 2. April 2004

Länge: 8:23

 
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