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Mystagogie: Eine leise (Jugend-)Pastoral klingt länger nach

Im Gespräch mit Herbert Haslinger, Pastoraltheologe und Mystagogie-Experte aus Paderborn

Herbert Haslinger (Foto: Dominik Schenker)

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Mystagogie - der uralte Begriff hat in den vergangenen Jahrzehnten dank dem katholischen Theologen Karl Rahner eine Renaissance erlebt. Herbert Haslinger, Pastoraltheologe und Religionspädagoge aus Paderborn (D), hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Mystagogie-Gedanken weiter in der Pastoral zu verankern. Vor allem in der kirchlichen Jugendarbeit sieht Haslinger heute keine Alternative mehr zum mystagogischen Ansatz: "Glaube entsteht nicht durch das Füttern von Glaubensinhalten. Gott ist in jedem Menschen immer schon da, und so ist jede Lebensgeschichte gleichzeitig die Geschichte einer Gotteserfahrung." Statt ins Klagelied über den Verlust der Glaubensinhalte einzustimmen, sieht Haslinger die grosse Aufgabe für die Seelsorgenden heute darin, sich mit dem Menschen und seiner Lebenssituation auseinanderzusetzen. "Viele Seelsorgende arbeiten nach mystagogischen Grundsätzen - ohne es zu wissen", ist Haslinger überzeugt, "weil sie keine andere Wahl mehr haben."

Hinweis:
Der Mystagogie-Ansatz ist fester Bestandteil der Grundlagenpapiere für die kirchliche Jugendarbeit in der deutschsprachigen Schweiz.
Link zur Deutschweizer Fachstelle für kirchliche Jugendarbeit: http://www.fachstelle.info

Redaktion: Matthias Müller

Donnerstag, 31. März 2005

Länge: 9:22

 
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